Teilnehmerresonanz

Teilnehmerresonanz
››› Demografie-Workshop für die Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung Herzogenrath

 

 

Am 3. Februar 2010 wurde in Herzogenrath für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Herzogenrath ein Workshop zum Thema Demografischer Wandel angeboten und durchgeführt. Aus Zeitgründen blieb kein Raum für eine umfassende Rückmeldung der Teilnehmenden an den Veranstalter, den Moderator sowie an die Teilnehmenden zum Workshop. Daher vereinbarten die Teilnehmenden, dass sie ihr Feedback schriftlich per Mail an Frau Annemarie Clermont-Karow, Stadt Herzogenrath, richten. Dieses Feedback ist der Dokumentation – anonymisiert – als Anlage beigefügt worden. Die Namen der Feedback-Gebenden sind dem Verfasser der Dokumentation bekannt. (Neben den Mitarbeitern der Stadtverwaltung Herzogenrath nahmen auch drei Mitarbeiter der Stadtverwaltung Kerkrade an diesem Workshop teil.)

 


 

  • Ich fand den Workshop sehr interessant, brillant von Herrn Dr. Kösters moderiert und auch hervorragend vorbereitet. Besonders interessant für mich war es zu sehen, wie unterschiedlich die Niederlande und Deutschland, trotz mehr oder weniger gleicher Problematik, mit dem Thema umgehen. Mitgenommen für mich habe ich aus dem Workshop die Überzeugung, dass die Möglichkeiten, die Kommunen haben, um dem Problem zu begegnen, doch mehr oder weniger begrenzt sind, und dass hier vor allen Dingen der Handlungswille der einzelnen Nationalstaaten gefragt ist.

 

 

  • Der Workshop war in jeglicher Hinsicht sehr interessant. Der Inhalt wurde von Herrn Dr. Kösters sehr lebensnah vermittelt. Insgesamt hat er den Workshop sehr strukturiert und fließend gestaltet. Es sind nun viele Aspekte auf dem Radar, die man sonst nicht berücksichtigt hätte. Es gibt viele Dinge, die man erst durch diesen Workshop erfahren hat und einige Sachen sind sehr beeindruckend, z. B. das Thema Zuwanderung in Verbindung mit der Sicherstellung der Pflege. Die Arbeitsgruppen waren sehr hilfreich, um über das Thema näher diskutieren zu können. Eine Diskussionsrunde im ganzen Kreis wäre definitiv auch zu Stande gekommen, aber ich denke, aufgrund der Personenzahl, nicht so intensiv. Ich fand es allerdings schade, dass nicht alle Arbeitsgruppen die Gelegenheit hatten, die Ausarbeitung ausführlich zu präsentieren oder man insgesamt nicht noch mal darüber hätte diskutieren können.

 

 

  • Zuerst einmal fand ich die Runde, insbesondere den Vortrag von Herrn Dr. Kösters, sehr bereichernd. Demografischer Wandel ist zwar in aller Munde, erschließt sich allerdings nicht in seinen heute schon bekannten und realen Auswirkungen und der damit verbundenen Konsequenzen für unsere Gesellschaft in 2030 bzw. 2050. Entweder liegt es daran, dass dieses Szenario bei den Entscheidungsträgern (Politik und Wirtschaft) nicht in das gewünschte Wachstumskonzept hinein passt oder es wird einfach verdrängt. Ich für meinen Teil bin absolut positiv und extrem sensibilisiert aus dem Workshop gegangen. Weniger die absoluten Zahlen haben bei mir diesen Eindruck hinterlassen als vielmehr die fast unmögliche Umkehrbarkeit dieses Entwicklungsprozesses. Es wird höchste Zeit, dass die Entscheidungsträger über einen Zeitraum von Legislaturperioden hinaus Zielszenarien entwickeln, mit welchen Mitteln eine "Schadensbegrenzung" erreicht werden kann. Wenn die Ziele klar sind, können Städte, Gemeinden, Kommunen etc. auch konkrete Wege dorthin entwickeln und aufzeigen. Ich sehe eine schnellstmögliche Aufklärung "ALLER" (national und international) als dringend geboten, so dass unsere "alten" Modelle, basierend auf dem Generationenvertrag, überdacht und "neue, situationsangepasste" Modelle entwickelt werden.

 

 

  • Danke für die gestrige Veranstaltung, es war sehr informativ. Ich interessiere mich sehr für das Thema (Integration) und bin bereit dieses Projekt zu unterstützen bzw. mitzuwirken.

 

 

  • Ich fand die Veranstaltung sehr kurzweilig und äußerst informativ. Dr. Kösters hat mit seiner manchmal etwas provokanten und plastisch darstellenden Art sehr gut rüberbringen können, dass 1. der demografische Wandel gar nichts Schlimmes ist,  2. wir unbedingt diese Entwicklung in unser Denken und Bewusstsein integrieren müssen und  3. wir gemeinsam diese Entwicklung gestalten müssen, um sie dann auch zusammen erleben zu können. Wenn wir das so tun, ist alles ganz einfach und wir - alt und jung - können gemeinsam leben und genießen.

 

 

  • Der Workshop gestern hat mir gut gefallen und mich auch nah an das Thema heran gebracht. Schade fand ich es, dass man kaum Zwischenfragen stellen konnte. Sollte es in nächster Zeit eine Fortsetzung des Workshops geben, wäre ich auf jeden Fall interessiert.

 

 

  • Der Workshop hat die Folgen des demografischen Wandels ins rechte Bewusstsein gerückt, was ich bisher nicht abschätzen konnte. Es war ein äußerst informativer Tag mit einem bemerkenswerten Moderator. Es wurde klar, dass der Wandel JEDEN betrifft und auch die kommunale Verwaltung eine Verantwortung zum Handeln hat.

 

 

  • Herr Dr. Kösters ist ein sehr angenehmer, kompetenter Moderator. Das Drumherum der Fortbildung war positiv. Inhaltlich habe ich nichts Neues gelernt. Das liegt aber sicherlich daran, dass ich mich seit knapp drei Jahren sowohl beruflich als auch privat mit dem Thema beschäftige. Ich bin jedoch dafür sensibilisiert worden, dass es neben dem "Älter" auch noch die Aspekte "Weniger" und "Bunter" gibt.“

 

 

  • Jemand, der sich bis zu dieser Veranstaltung noch nicht mit den anstehenden demografischen Veränderungen befasst hat, wird im ersten Teil, also durch den Einstiegsvortrag von Herrn Dr. Kösters, so richtig wachgerüttelt. Ich habe während des Vortrages gedacht: wann hört der Kösters endlich auf, immer noch mehr Probleme aufzuzeigen. Das sind doch schon so viele, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Wenn man für dieses Thema sensibilisiert werden soll, dann war die erste Hälfte dieses Tages genau das Richtige! Der zweite Teil des Tages gibt dann Gelegenheit zu einer – ersten – Auseinandersetzung mit einzelnen Problemfeldern. Da alle Gruppen ja zufällig zusammengesetzt waren und viele Teilnehmer - wie ich denke - "fachfremd" gearbeitet haben (gemeint ist: jemand aus dem Fachbereich Soziales soll sich Gedanken zur Bildungsproblematik machen), waren die 2 x 25 Minuten in meinen Augen ausreichend. Was die Veranstaltungsleitung anbelangt, so ist Herr Dr. Kösters ein Profi, der Motivation, Rhythmisierung etc., wie ich finde, virtuos beherrscht. Gewünscht hätte ich mir mehr konkrete Zahlen über die zu erwartende Entwicklung in Herzogenrath. Wenn ich es richtig verstanden habe, arbeiten sie ja aber im Rathaus genau daran. Falls diese Zahlen dann nicht nur "für den Dienstgebrauch" bestimmt sind, sondern z. B. auch im Unterricht eingesetzt werden könnten, würde ich mich über eine zur Verfügung-Stellung sehr freuen.

 

 

  • Die zu erwartende demografische Entwicklung von Herzogenrath hätte ich ganz gerne als Service von Herrn Kösters in konkreten Zahlen ausgehändigt gehabt. Ich glaube nämlich nicht so richtig, dass das aufgemachte Schreckensszenario für Herzogenrath wirklich so schlimm eintreffen wird - bis ich die Zahlen gesehen habe. Die mündliche Referenzierung und der Verweis auf Internetseiten ist zur Konkretisierung der Entwicklung nur wenig hilfreich bzw. wer von uns hat sich schon die Mühe gemacht, die erschlagende Zahlenfülle mitzuschreiben oder die Webseiten der Bertelsmann-Stiftung aufzuschreiben...? Also ein bisschen Begleitmaterial/Zahlenmaterial (hinausgehend über die Eigenreklame) hätte ich mir schon gewünscht. Arbeitsmarkt: die Einflussnahme des Arbeitsmarktes auf die sich abzeichnenden Abwanderungstendenzen sind, wenn mich mein WS-Gedächtnis nicht täuscht, von uns völlig unbeachtet geblieben (also: Arbeitsplatzentwicklung, daraus resultierende Zuzüge junger Familien etc.). Hier stehen wir ja eigentlich gar nicht einmal so schlecht da: z.B. Aixtronstandortwechsel nach Herzogenrath, relativ hohe Standortsicherheit für Saint-Gobain (Vegla). Natürlich MUSS hinsichtlich Arbeit im Stadtgebiet VIEL MEHR passieren - und nicht nur Akademikerarbeitsplätze.

 

 

  • Bezogen auf den Workshop ist zu sagen, dass ich diesen als sehr informativ und kurzweilig empfunden habe. Die Daten und Fakten waren schon sehr beeindruckend und ein Aufruf, sich auch weiterhin mit dieser Thematik intensiv auseinander zu setzen. Einzig zu kritisieren, falls man es Kritik nennen kann, ist, dass die Präsentationen der einzelnen Gruppen, aufgrund des straffen Zeitrahmens, zu kurz gekommen sind und es auch im Anschluss nicht möglich war, hierüber zu diskutieren.

 

 

  • Ich kann meinen bereits vorgestern gewonnenen Eindruck während meiner Teilnahme nur noch einmal bestätigen. Die sehr gut aufgebaute Struktur der Vorträge hat klargemacht, dass das Thema aus vielen Blickwinkeln zu betrachten ist und jeden über kurz oder lang - insbesondere auch im privaten Leben - erreichen wird. Die Auseinandersetzung mit diesem vielschichtigen Programm macht nachdenklich und fordert zu realisierbaren Handlungen auf. Entsprechend Ihrem Angebot weiterer Informationen - auch evtl. Mitarbeit - möchte ich mein Interesse daran bekannt geben. 

 

 

  • Ich finde, Herr Dr Kösters hat uns die Problematik des demografischen Wandels anhand von zahlreichen Beispielen eindrucksvoll deutlich gemacht. Dabei wurde klar,  dass weder die finanziellen noch die personellen Ressourcen des Staates und der Kommunen ausreichen dürften, um alle mit zunehmendem Alter auftretenden Probleme zu lösen. Eine wichtige Aufgabe der Gesellschaft wird es sein, das ehrenamtliche Engagement der Menschen zu fördern. Über meine Teilnahme an dem Workshop bin ich sehr froh.

 

 

  • Ich finde Dr. Kösters diesen Workshop machen zu lassen, war eine ganz hervorragende Idee. Sein eindringlicher Vortrag hat mir nicht nur ausgezeichnet gefallen, sondern mir auch erstmalig die Tragweite dieses Themas vor Augen geführt. Ich finde es sehr positiv, dass alle möglichen Fachbereiche bei diesem Workshop vertreten waren und es deswegen so viele verschiedene Blickwinkel auf dieses Thema gab und alle involviert sind. Diese Vernetzung kann nur gut sein. Vielleicht haben wir mit dem Seniorencafé eine Basis um generationenübergreifende Projekte auf den Weg zu bringen. Vielleicht sollten wir, das heißt Du, Jutta, Norbert und ich uns noch einmal darüber unterhalten.

 

 

  • Ich fand die Einführung in das Thema - dank dem wirklich sehr eloquenten und im wahrsten Sinne des Wortes "mitreißenden" Dozenten, Herrn Dr. Kösters - wirklich sehr gelungen und informativ. Das Thema wurde durch Zahlen, Fakten und Beispiele wesentlich griffiger und besser zugänglich. Es wäre schön, wenn ein Workshop zu dem Thema in regelmäßigen Abständen (z.B. 1 x jährlich) für alle MitarbeiterInnen angeboten werden könnte und dieser dann auch von Kollegen, die nicht in einem Arbeitskreis mitwirken, als Infobörse genutzt werden kann.

 

 

  • Demografie als Thema für die Kinder- und Jugendarbeit war bisher nicht im direkten Blickpunkt der Überlegungen. Nach dem Vortrag von Dr. Kösters wurde aber schnell klar, dass die demografische Entwicklung für jeden und für alle Bereiche zum zentralen Thema wird und dass auch die Kinder- und Jugendarbeit in Herzogenrath die demografischen Entwicklungen in die Planung einbeziehen muss.

 

 

  • Ich habe den gestrigen Workshop als ausgesprochen informativ erlebt. Viele der dargestellten Zusammenhänge waren mir bislang in ihrer Wechselwirkung und ihren Auswirkungen nicht bewusst. Herrn Dr. Kösters ist es ausgezeichnet gelungen, trotz vieler Zahlen das Thema anschaulich und eindrucksvoll rüber zu bringen. Bleibt zu hoffen, dass der notwendige Wandel im Denken in möglichst vielen Köpfen ankommt. Die Stunden, die zur Verfügung standen, waren schon fast zu kurz. Es wäre schön gewesen, wenn wir nach diesem gelungenen Einstieg in das Thema noch einen weiteren Tag hätten weiterdiskutieren und -denken können.

 

 

  • Der demografische Wandel betrifft uns alle. Der Vortrag hat nicht nur düstere Zukunftsprognosen gestellt, sondern Möglichkeiten und Chancen für eine Veränderung aufgetan. Der Anfang ist gemacht, es wissen nur zu wenige davon.