Aktuelles

Zuwanderung und Kommunikation: Dialoge mit den Menschen vor Ort aktiv gestalten - aber wie?

Immer wieder beklagen sich Menschen, die sich für Flüchtlinge und für eine gelingende Integration einsetzen, darüber, dass sie als "Gutmenschen" beschimpft werden, dass sie mit Parolen und Hasstiraden konfrontiert werden, wo erst einmal "die Spuke wegbleibt". Doch Schweigen und Ignorieren heißt, das Feld den anderen zu überlassen. Aber wie gelingt eine zuwanderungsfreundliche Kommunikation vor Ort? Wer sind die Zielgruppen? Und wie stärkt man die (ehrenamtlichen) Akteure? Hierzu habe ich ein vier Stunden umfassenden Format entwickelt, dass den Teilnehmenden zum einen verdeutlicht, dass man selbst eine klare Haltung haben muss, um sich mit anderen auseinandersetzen zu können. Diese Haltung zu einer gemeinsamen Haltung zu entwickeln, lautet ein Ziel. Es werden dann mögliche Vorurteile, Ängste, Zwischentöne und Hassparolen identifiziert und mögliche Fakten, die auch emotional erwiderungsfähig sind. Ebenfalls gehört ein Grundvortrag zum Thema "Grundlagen der Kommunikation" genauso dazu wie ganze praktische Übungen in Alltagssituationen. Wenn sie dieses Format interessiert, so rufen Sie mich an oder schicken eine Mail. (Kontaktformular: http://www.winfried-koesters.de/index.php/kontakt/kontaktformular.)

 

"Man kümmert sich um ein Burka-Verbot vor Gericht, nicht aber um eine Krankenversicherung für alle." - Lesen Sie den BLOG.

Die neue nordrhein-westfälische Landesregierung will ein Burka-Verbot vor Gericht durchsetzen. Gut. Nur: wie viele Burka tragende Frauen stehen jährlich vor dem Richter? Wie viele Burka tragende Frauen haben Sie schon prügelnd, mordend oder einbrechend in der Öffentlichkeit wahrgenommen? Aber ein Solinger Arzt hat zum Beispiel 300 Menschen in seiner Kartei, die er ehrenamtlich und kostenlos medizinisch versorgt, weil sie über keine Krankenversicherung verfügen. Warum kümmert sich die neue Landesregierung nicht darum? Politik kümmert sich nicht um Belange, die Menschen betreffen, sondern um Belange, die Menschen beschäftigen. Doch dadurch ändert sich nicht wirklich etwas. Doch lesen Sie selbst: http://www.blog.winfried-koesters.de. Differenziert, gleichwohl klar positionierend nimmt der Demografie- und Integrationsexperte Dr. Winfried Kösters Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Ältere Beiträge sind dort ebenfalls nachlesbar, so zum Beispiel: "Erschreckende Vision: Es ist Wahl - und keiner geht hin!" Diesen Dienst können Sie übrigens auch kostenlos abonnieren.

 

Kommunale Flüchtlingspolitik - strategisch, nachhaltig, partizipativ.

Rund 1,5 Millionen Menschen sind in den letzten drei bis vier Jahren nach Deutschland geflüchtet, allein 890.000 im Jahre 2015. Die Hälfte, so wird geschätzt, hat eine Bleibeperspektive. Wie gestalten wir deren Integration in die lokalen Gemeinschaften? Wie konzipieren wir eine Flüchtlingspolitik, die auch auf künftige Entwicklungen vorbereitet ist? Wie kommunizieren wir das so, dass die Menschen ihre eigene Zukunft damit verbinden? Denn: Deutschland ist das älteste Land Europas, da jede/r zweite Bürger/in älter oder jünger als 45 Jahre ist. Niger ist das jüngste Land der Welt: dort ist jede/r zweite Bürger älter oder jünger als 15 Jahre! Millionen Menschen könnten in Afrika ihre Koffer packen. Wie geht ein älter werdendes Deutschland mit diesen Herausforderungen um? Schon jetzt sorgen die Zuwandernden für gut gefüllte Renten- und Krankenkassen. Das Thema bleibt auf der Tagesordnung. Auch auf Ihrer? Wenn sie dieses Thema interessiert, so rufen Sie mich an oder schicken eine Mail. (Kontaktformular: http://www.winfried-koesters.de/index.php/kontakt/kontaktformular.)